Laufendes Projekt
Restaurierung der Antiken am Casino Glienicke

Zeitraum
2024
Budget
45.000 Euro
Finanzierungsstatus
10 % von 45.000 Euro
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In reizvoller Lage am Jungfernsee ließ Prinz Carl 1824 nach Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel das Casino erreichten. Inspiriert durch italienische Vorbilder gehört das Bauwerk mit seinen weitausladenden Laubengängen zu den eindrucksvollsten Bauwerken der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft. Als leidenschaftlicher Antikensammler verteilte Prinz Carl seine Erwerbungen über das gesamte Glienicker Anwesen. Er ließ Fragmente als Schmuck in die Fassaden von Schloss und Casino einfügen oder im Garten aufstellen. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg widmet sich schon seit Jahren der sukzessiven Reinigung und Restaurierung der sogenannten Spolien, was ebenso wie die Restaurierung des Asklepios dank der Spenden und des Nachlasses von Jürgen Weise ermöglicht wurde. Eine weitere großzügige Förderung durch Hans Henning Blomeyer-Bartenstein und seine Geburtstagsgäste finanzierte die Restaurierung eines antiken Torsos.

Die Skulptur des Asklepios am Casino von Glienicke | © SPSG, Silke Kiesant
Die Skulptur des Asklepios am Casino von Glienicke | © SPSG, Silke Kiesant

Kolossale Sitzstatue

Auf der Südseite des Gebäudes ist auf eine Rundara mit Girlanden- und Rankenschmuck der Torso einer kolossalen Sitzstatue gesetzt, der mit dem Kopf des Kaisers Nerva kombiniert wurde. Kopf und Körper sind offensichtlich nicht Bruch an Bruch miteinander verbunden, da der Hals in mehreren Einzelteilen ergänzt ist.

Kosten der Restaurierung: 10.000 Euro

Kolossale Sitzstatur mit nicht zugehörigem Kopf des Nerva, unbekannter Künstler der Antike, Rom | © SPSG, Daniel Lindner
Kolossale Sitzstatur mit nicht zugehörigem Kopf des Nerva, unbekannter Künstler der Antike, Rom | © SPSG, Daniel Lindner

Skulptur eines bärtigen Gottes

Unter der Pergola auf der Nordseite des Casinos steht die römische Kopie einer Skulptur eines bärtigen Gottes aus Marmor, die im ersten Jahrhundert von einem ebenfalls unbekannten Künstler gefertigt wurde.

Kosten der Restaurierung: 10.000 Euro

Skulptur eines bärtigen Gottes, römische Kopie aus dem 1. Jahrhundert | © SPSG, Daniel Lindner
Skulptur eines bärtigen Gottes, römische Kopie aus dem 1. Jahrhundert | © SPSG, Daniel Lindner

Rundara mit Girlanden- und Rankenschmuck

Die Rundara, ein säulenartiger Sockel, ist im 1. Jahrhundert v. Chr. in Venetien von einem unbekannten Künstler gefertigt worden.

Restaurierungskosten: 5000 Euro, gefördert von der Dr. Wilhelmy-Stiftung.

Rundara mit Girlanden- und Rankenschmuck, Kalkstein, 1. Jahrhundert v. Chr. | © SPSG, Daniel Lindner
Rundara mit Girlanden- und Rankenschmuck, Kalkstein, 1. Jahrhundert v. Chr. | © SPSG, Daniel Lindner

Zwei Säulen aus Cippolin-Marmor

Zwei Säulen aus Cippolin-Marmor säumen den Eingang in das Casino.

Kosten der Restaurierung: 14.000 Euro

Zwei Säulen aus Cippolin-Marmor | © SPSG
Zwei Säulen aus Cippolin-Marmor | © SPSG

Schmuckfries mit Meereswesen

Dieser Schmuckfries mit Wesen des Meeres ist im 19. Jahrhundert in Italien gefertigt worden.

Kosten der Restaurierung: 2500 Euro, bereits gefördert durch die Eheleute Friedrich und Renate Zuther.

Schmuckfries eines unbekannten Künstlers, 19. Jahrhundert | © SPSG, Daniel Lindner
Schmuckfries eines unbekannten Künstlers, 19. Jahrhundert | © SPSG, Daniel Lindner

Zweiter Schmuckfries mit Meereswesen

Ein zweiter Schmuckfries mit Meereswesen, ebenfalls im 19. Jahrhundert in Italien aus Marmor geschaffen, schmückt die Wand des Casinos.

Kosten der Restaurierung: 2.500 Euro, bereits gefördert von Dr. Angelika Volle

Schmuckfries eines unbekannten Künstlers, 19. Jahrhundert | © SPSG, Daniel Lindner
Schmuckfries eines unbekannten Künstlers, 19. Jahrhundert | © SPSG, Daniel Lindner