Schlösser und Gärten
Schloss Cecilienhof im Neuen Garten

Schloss Cecilienhof ist das jüngste und letzte der preußischen Schlösser. Und es ist ein Ort, in dem deutsche Geschichte geschrieben wurde.

Hier tagten 1945 auf der Potsdamer Konferenz die Staatschefs der Länder, die das nationalsozialistische Deutschland besiegt hatten und nun verwalteten. Hier wurde der Grundstein für eine Neuordnung Deutschlands, Europas und der Welt gelegt, die erst mit den Revolutionen in Osteuropa 1989 zu Ende gehen sollte.

Schloss Cecilienhof | © SPSG, Leo Seidel
Schloss Cecilienhof | © SPSG, Leo Seidel

Das Schloss wurde 1913 nach Entwürfen von Paul Schultze-Naumburg begonnen. Erst mit der Novemberrevolution 1918 wurden die Bauarbeiten eingestellt. Geplant war es als Residenz für das letzte Thronfolgerpaar der Hohenzollerndynastie, Kronprinz Wilhelm und seine Frau Cecilie. Der Stil mit dem Fachwerk und zahlreichen Giebeln erinnert an englische Landhäuser, sogenannte »cottages«, obwohl das Schloss für ein »cottage« mit fast 180 Räumen, die sich um fünf Innenhöfe gruppieren, viel zu groß ist. Das Schloss sollte natürlich repräsentativ sein. Entsprechend wurden mit der Gestaltung der Innenräume namhafte Künstler und Architekten wie Joseph Wackerle und Ludwig Troost beauftragt.

Schloss Cecilienhof | © SPSG, Leo Seidel
Schloss Cecilienhof | © SPSG, Leo Seidel

Nach 1945 wurde das Schloss teilweise als Hotel genutzt. Die historischen Räume der Potsdamer Konferenz aber wurden genauso wie einige andere repräsentative Räume der Kronprinzenwohnung als Museum öffentlich zugänglich gemacht.

Die Freunde haben unter anderem die aufwendige Wiederherstellung der Gartenanlagen im Prinzenhof finanziert.

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