Die verpackte Kratervase bei ihrer Ankunft in Schloss Charlottenburg | © FPSG, Justine Remus
Die verpackte Kratervase bei ihrer Ankunft in Schloss Charlottenburg | © FPSG, Justine Remus

Abgeschlossenes Projekt
Ankauf einer KPM-Kratervase für Schloss Charlottenburg

Zeitraum
2026
Budget
76.000 Euro
Umsetzungsstatus
100 %
Ort
Schloss Charlottenburg
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Die Kratervase ist ein Prunkstück aus der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) und erzählt zugleich ein kleines Stück dynastischer Geschichte der Hohenzollern. Der Adler ist das Wappentier Preußens, die Lapislazuli imitierende Wandung assoziiert die 1704 erfundene Farbe Preußischblau. Das von einem stark plastischen Rosenkranz umrahmte Relief aus Biskuitporzellan zeigt Prinzessin Luise von Preußen, Tochter König Friedrich Wilhelms III. und Königin Luises von Preußen.
1825 wurde die damals 17jährige mit Prinz Friedrich der Niederlande vermählt. Aus diesem Anlass bestellte der Brautvater diese Vase, die den hohen künstlerischen Standard der KPM zeigt, für sich als Erinnerungsstück.

Die KPM-Kratervase mit dem Medaillon von Prinzessin Luise von Preußen | © Kunsthandel C.E. Franke
Die KPM-Kratervase mit dem Medaillon von Prinzessin Luise von Preußen | © Kunsthandel C.E. Franke

Die Rückkehr

Nach dem Tod Friedrich Wilhelms III. erbte seine Tochter Luise die Vase. Sie übergab das Familienstück wiederum an ihre Tochter Prinzessin Maria der Niederlande, als diese 1871 Fürst Wilhelm von Wied heiratete. Die Vase verblieb im Familienbesitz, bis sie 2024 in den Kunsthandel kam. Dank des großzügigen Mäzenatentums der Dr. Wilhelmy-Stiftung konnten die Freunde die Vase erwerben, sodass sie wieder in Schloss Charlottenburg aufgestellt werden konnte.

Die Übergabe der Kratervase durch Dr. Lothar Wilmy (Mitte) | © FPSG, Justine Remus
Die Übergabe der Kratervase durch Dr. Lothar Wilmy (Mitte) | © FPSG, Justine Remus