Donnerstag, 15. Oktober 2026 St. Peter und Paul
St. Peter und Paul auf Nikolskoe
Einer Überlieferung nach wünschte sich Prinzessin Charlotte, Tochter Friedrich Wilhelms III. und der Königin Luise, ein Glockenspiel über der Pfaueninsel. Nachdem Charlotte durch ihre Heirat mit Zar Nikolaus I. zur Zarin Alexandra Feodorowna geworden war, ließ der König eine Kirche mit Zwiebelturm, der an russische Kirchenarchitektur erinnern sollte, und Glocken am Steilufer der Havel errichten. Die Kirche ist im Innern ansonsten typisch protestantisch und diente als Gemeindekirche für die 60 bis 80 Bewohner der Pfaueninsel und den Hof des Prinzen Carl von Glienicke.
Entworfen wurde die Kirche von Friedrich August Stüler und Albert Dietrich Schadow. Die vom König geforderten, an russische Architektur erinnernden Elemente fügte Karl Friedrich Schinkel hinzu. Geweiht wurde sie 1837. Die liturgische Ausstattung der Kirche ist noch ganz aus der Bauzeit erhalten. In der Gruft unter der Kirche erhielten Prinz Carl von Glienicke und seine Frau Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach sowie ihre Kinder die letzte Ruhestätte.
Zu diesem Ort führt uns Pfarrer Christhard-Georg Neubert, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Christliche Kunst Wittenberg.
Mit der Teilnahme an den Veranstaltungen erklären Sie sich einverstanden, dass eventuell entstehende Fotos zur Dokumentation und/oder Pressearbeit verwendet werden können.
Ort
St. Peter und Paul, Nikolskoer Weg 17, 14109 Berlin
Anmeldung erforderlich
bis 29. September 2026
Termine
Donnerstag,
15.
Oktober
2026, 15:00 – 16:30 Uhr
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