Nicht-invasive Ramanuntersuchungen an der illuminierten Handschrift „Maria von Geldern“, Staatsbibliothek zu Berlin | © Staatliche Museen zu Berlin, David von Becker
Nicht-invasive Ramanuntersuchungen an der illuminierten Handschrift „Maria von Geldern“, Staatsbibliothek zu Berlin | © Staatliche Museen zu Berlin, David von Becker
Führung
Donnerstag, 15. Februar 2024 Rathgen-Forschungslabor, Schloßstraße 1a, 14059 Berlin

Rathgen-Forschungslabor

Das Rathgen-Forschungslabor gilt als ältestes Museumslabor der Welt. Es ist nach dem Chemiker Friedrich Rathgen benannt, der sich mit der Konservierung und Analyse historischer Gegenstände befasste. Er wurde im Gründungsjahr 1888 Leiter des Chemischen Labors der Königlichen Museen zu Berlin.

Als naturwissenschaftliche Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin berät das Rathgen-Forschungslabor nicht nur dessen Sammlungen, sondern arbeitet mit nationalen und internationalen Partnern an kunsttechnologischen, archäometrischen und konservierungswissenschaftlichen Projekten zusammen. Dabei steht die materialanalytische Untersuchung von Museumsobjekten im Mittelpunkt. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte können allerdings auch naturwissenschaftliche Fragestellungen zur Denkmalpflege und zum besseren Verständnis sowie der Erhaltung archäologischer Stätten sein.

Als naturwissenschaftlicher Ansprechpartner in den Staatlichen Museen zu Berlin ist das Rathgen-Forschungslabor insbesondere der Einwerbung und Umsetzung langfristiger Forschungsprojekte sowie theoretisch und methodisch fundierter Dienstleistungen für seine Partner in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und darüber hinaus verpflichtet.

Dank der zahlreichen Kompetenzen im Rathgen-Forschungslabor war und ist das Institut in zahlreiche nationale und internationale Forschungsnetzwerke eingebunden. Zu nennen wären hierbei das kürzlich ins Leben gerufene Archäometrie-Netzwerk Berlin-Brandenburg im Rahmen des Berliner Antike Kollegs, die Forschungsallianz Kulturerbe (mit der Leibniz-Gesellschaft und dem Fraunhofer-Institut) sowie die Europäische Infrastruktur IPERION-CH (2015-19) mit ihrer Verstetigung im Rahmen einer ESFRI Initiative European Research Infrastructure for Heritage Science (E-RIHS). Das Rathgen-Forschungslabor stellt seine Expertise auch in internationalen Fachgremien wie ICOMOS, ICOM-CC oder ICCROM zur Verfügung.

Die Führung ist auf 15 Personen beschränkt. Sollte es mehr als 15 Anmeldungen für den Termin geben, werden die Plätze nach Ablauf der Anmeldefrist verlost.

Anmeldung erforderlich
bis 17. Januar 2024

Termine
Donnerstag, 15. Februar 2024, 13:30 – 15:00 Uhr – Termin speichern

Anmeldung per E-Mail