Führung
Donnerstag, 25. Januar 2024 Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin, Sophie-Charlotten-Straße 17–18, 14059 Berlin

Gipsformerei

Die Gipsformerei pflegt seit über 200 Jahren die Kunst der Gipsabguss-Herstellung und fertigt noch heute hochwertige Replikate historischer Kunstwerke.

Die Gründung der Gipsformerei geht auf Friedrich Wilhelm III. im Jahr 1819 zurück. 1891 wurde der heutige Bau in der Sophie-Charlotten-Straße bezogen. Der Bestand der Gipsformerei umfasst rund 7000 Abformungen von Kunstwerke aus allen Kunstrichtungen, Epochen und Kulturen.

Die Erstellung von Gipsabgüssen ist seit dem Altertum eine gängige Praxis, welche die Details von Originalwerken festhält und Bildhauern als Hilfsmittel dient. Berlins Wahrzeichen, das Brandenburger Tor, verdankt seine heutige Form beispielsweise einem Gipsabguss. Die Quadriga wurde im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört. Nur mithilfe eines Abdrucks des Bildhauers Johann Gottfried Schadow aus dem Jahr 1793 konnte sie originalgetreu nachproduziert werden.

Zu den wertvollsten Exponaten der Gipsformerei zählen u. a. die Formen der Marmorfriese des Pergamonaltars, der Abguss der Venus von Willendorf und die Marc-Aurel-Säule aus Rom. Besonders beliebt sind Repliken der berühmten Nofretete-Büste. Durch den Kauf eines Abgusses ist es für jedermann möglich, sich ein »Stück Geschichte« mit nach Hause zu nehmen.

Die Führung ist auf 25 Personen beschränkt. Sollte es mehr als 25 Anmeldungen, werden die Plätze nach Ablauf der Anmeldefrist verlost. Mit der Teilnahme an den Veranstaltungen erklären Sie sich einverstanden, dass eventuell entstehende Fotos zur Dokumentation und/oder Pressearbeit verwendet werden können.

Anmeldung erforderlich
bis 3. Januar 2024

Termine
Donnerstag, 25. Januar 2024, 10:00 – 11:30 Uhr – Termin speichern

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