Carl Daniel Freydanck: Ansicht des Dampfmaschinenhauses (»Moschee«) von Sanssouci, Öl auf Leinwand, 1843, SPSG, KPM Archiv (Land Berlin) | © SPSG, Jörg P. Anders
Carl Daniel Freydanck: Ansicht des Dampfmaschinenhauses (»Moschee«) von Sanssouci, Öl auf Leinwand, 1843, SPSG, KPM Archiv (Land Berlin) | © SPSG, Jörg P. Anders
Führung
Samstag, 23. Juli 2022, und Samstag, 24. September 2022 Dampfmaschinenhaus (»Moschee«)

Wieder(neu)entdeckt: Das Dampfmaschinenhaus. Die »Moschee« von Potsdam

Das Gebäude im Gewand einer Moschee an der Neustädter Havelbucht ist eines der zugleich reizvollen und fremdartigen Bauten Potsdams. Der »Romantiker auf dem Thron«, König Friedrich Wilhelm IV., brauchte einerseits technische Innovation, um die Springbrunnen im Park von Sanssouci betreiben zu können, andererseits wollte er sich optisch nicht durch die Moderne stören lassen. So entstand zwischen 1841 und 1843 dieses Pumphaus im »Maurischen Stil«, entworfen von Ludwig Persius. Das Pumphaus ließ erstmals die Fontäne vor Schloss Sanssouci auf 38 Meter ansteigen. Diese 4 PS starke Maschine von dem noch jungen Unternehmer August Borsig sollte die technische Innovationskraft Preußens unterstreichen. Damals vom Schloss Sanssouci aus noch sichtbar, setzte die »Moschee« zugleich einen malerischen Akzent in der Potsdamer Landschaft. Führen wird uns Schlossassistent Karl-Dieter Lehmann.

erster Termin
Samstag, 23. Juli 2022, 11 Uhr | Anmeldung bis 13. Juli 2022

zweiter Termin
Samstag, 24. September 2022, 11 Uhr | Anmeldung bis 14. September 2022

Ort
Dampfmaschinenhaus (»Moschee«), Breite Straße 28, 14467 Potsdam

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